Neuster Stand Windenergie und Artenschutz

Als Begleiter von systemkritischen Umweltfragen zu Artenschutz und Windenergie hält sich nateco AG auf dem neuesten Stand des Wissens und der Forschung.

Vom 27. - 30. August war Luisa Münter von nateco auf der CWW 2019 Konferenz in Sterling, Schottland. Teilnehmer aus 25 Ländern waren dort vertreten. Es wurden spannende Ergebnisse aus diversen artenschutzrechtlichen Studien und Projekten präsentiert, wie zum Beispiel:

  • Es gibt einen zunehmenden Fokus auf die Beurteilung der Auswirkungen auf das ganze Ökosystem (d.h. Ecosystem-Based Management).
  • Es besteht ein grosser Bedarf die Eurobats Richtlinien einheitlich umzusetzen.
  • Es werden immer noch viele kurzfristige, standortspezifische Studien und Monitoringsprogramme durchgeführt. Diese führen oft nicht zu einem wertvollen Erkenntnisgewinn. Australien ist eines der Länder, die grosse Bestrebungen machen, um systemische und standortübergreifende Fragestellungen beantworten zu können.
  • Mehrere Studien zeigen, dass Schlagopfer oft direkt unter und in unmittelbarer Nähe der WEA liegen bleiben.

Mehr Information unter: https://cww2019.org/

CWW

Als Vertreter des BFE nimmt nateco in der international Arbeitsgruppe WREN einsitzt. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Ländern ist sehr wertvoll für die Praxis und Forschung hierzulande. Die dort erhaltenen Informationen und Anregungen bringen nateco in den aktiven Austausch innerhalb der Schweiz ein.

WREN

Auch früher im Jahr, im Mai, war nateco auf einer Fachkonferenz zu Vogelschutz und Detektionssysteme in Kassel, Deutschland. Dort wurde der neueste Stand der Technik von solchen Systemen vorgestellt und der Anwendungsbereich zur Verminderung von Vogelkollisionen an Windenergieanlagen durch eine bedarfsgerechte Betriebsregulierung intensiv diskutiert. Der Fokus der Technologieentwicklung liegt bei der automatischen Klassierung der verschiedenen Vogelarten. Besonderes Augenmerk wurde der Verminderung des Risikos für den Rotmilan geschenkt.